Anschlussgesuch und -Bewilligung

Artikel 45

Bewilligungs- und Meldepflicht

1 Jeder neue Wasserbezug sowie jede wesentliche Änderung an bestehenden Bezugsverhältnissen ist bewilligungs- resp. meldepflichtig.

2 Bewilligungspflichtig sind insbesondere:

a) Der Neuanschluss einer Liegenschaft,

b) die nachträgliche Einrichtung von Feuerlöschposten und Sprinkleranlagen, Schwimmbädern, Regenwasseranlagen, Kühl- und Klimaanlagen, u.ä.,

c) der Wasserbezug für vorübergehende Zwecke (z.B. Bauwasser, Kanalspülungen

usw.).

3 Meldepflichtig sind insbesondere:

a) Die nachträgliche Erweiterung oder Entfernung von sanitären Anlagen.

Artikel 46

Anschlussgesuche sind auf dem offiziellen Formular mit allen für die Beurteilung erforderlichen Unterlagen 10 Tage vor Bau- oder Umbaubeginn an die WVT einzureichen

Artikel 47

Anschlussbedingungen

1 Vor der Erteilung der Anschlussbewilligung darf mit den Arbeiten an der Hausanschlussleitung, an den Hausinstallationen resp. mit dem Wasserbezug nicht begonnen werden.

2 Die Umweltschutzkommission kann die Erteilung der Anschlussbewilligung verweigern:

a) Solange Installationen und Apparate nicht den eidgenössischen und kantonalen Vorschriften sowie den Leitsätzen für die Erstellung von Wasserinstallationen des SVGW entsprechen,

b) solange die Abwasserverhältnisse nicht gelöst sind,

c) wenn der Wasserbedarf oder Spitzenverbrauch die Möglichkeit der Versorgung übersteigt.

3 Die Wasserabgabe für Anlagen mit besonders grossem Wasserverbrauch oder mit hohen Verbrauchsspitzen (z.B. Kühl- und Klimaanlagen, Schwimmbäder, Bewässerungsanlagen, Autowaschanlagen, hydraulische Anlagen, Sprinkleranlagen, Laufbrunnen, Stetsläufe o.ä.) kann die Umweltschutzkommission mit speziellen Auflagen und Bedingungen verbinden.

Bei Wasserknappheit können die Inhaber solcher Anlagen angehalten werden, den Betrieb einzustellen.

Wichtige und ergänzende Formulare zur Installationseingabe können der Übersichtsseite der Wasserversorgung entnommen werden. 

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